Lebendigkeit

„Überall ist man nur da wahrhaft lebendig, wo man Neues schafft – überall, wo man sich ganz sicher fühlt, hat der Zustand schon etwas Verdächtiges, denn da weiß man etwas gewiß, also etwas, das schon da ist, wird nur gehandhabt, wird wiederholt angewendet. Dies ist eine halbtote Lebendigkeit. Überall da, wo man ungewiß ist, aber … Weiterlesen

DREI SCHWESTERN – FRAGMENTE (2011)

Drei Schwestern – Fragmente Anton Tschechow Im Frühjahr 2011 fand ein treffen zum Thema „Theater als Musik“ mit dem russischen Musiker Kamil Tchalaev statt. Darin wurden die Möglichkeiten für Musikalität in Sprache, Form und Dramaturgie gesucht. Anschließend vermittelte Judith von Radetzky die Spielweise in der sogenannten psychologischen Struktur in einem zweiten Treffen, die Mitglieder von … Weiterlesen

DREI SCHWESTERN – Fotos

Öffentliche Probe in der Nikodemuskirche in Berlin-Neukölln Mai 2011 Es spielten: Stephan Maria Fischer (Tschebutykin) André Scioblowski (Tusenbach) Lars Jokubeit (Andrej) Anja Marlene Korpiun (Olga) Fotos: Sylvia Landeck

Über das Marionettentheater (2011)

Über das Marionettentheater Heinrich von Kleist Über das Marionettentheater wurde im Dezember 2010 in den Uferstudios als öffentliche Probe präsentiert und im Frühjahr 2011 weiterentwickelt. Der russische Musiker Kamil Tchalaev entwickelte den kleinen Dialog zu einem Sprech-Klangwerk auf der Basis der bereits durch die Schauspieler und die Regie erarbeiteten Handlungslinie.  Fremdheit und Paradoxie des gedanklichen … Weiterlesen

Die Kunst des psychologischen Spiels anhand der DREI SCHWESTERN von A.Cechov

Ein Spiel, das sich in der Seele des Spielers entfaltet. Wie entsteht eine wirkliche, innere, seelische Bewegung, die nicht aus dem Kopf, der Ratio oder einem vorher festgelegtem Konzept kommt, wodurch wird sie angestoßen? Durch das Ausgangsereignis eines Stückes. Es funktioniert wie ein Trampolin. Wenn wir lernen, eine Situation zu verstehen und dann konfliktreiche Umstände … Weiterlesen

Theater als Musik

Wenn wir einer Unterhaltung in einer unbekannten Sprache zuhören, wir also nicht in der Lage sind den Inhalt aus den Worten heraus zu bestimmen, können wir meistens dennoch den Humor und den Sinn dieser Konversation erraten. Ebenso könnten wir von weit weg, hinter einer Mauer stehend, aus dem Ton der menschlichen Stimmen erkennen, ob es … Weiterlesen

DIALOGE ZUR KUNST (2010)

DIALOGE ZUR KUNST Platon. Kleist. Kraznahorkai. Im Sommer und Herbst 2010 erforschte das Ensemble von Graphit Theatertechniken anhand verschiedener Texte. Die Ergebnisse dieser Recherche wurde vom 11.-18. Dezember 2010 in fünf öffentliche Proben in den Uferstudios in Berlin-Wedding gezeigt. Dokumentationen zu „DIALOGE ZUR KUNST„: FOTOS        VIDEO         KRITIK #1       KRITIK #2        Inhalt Alle … Weiterlesen

DIALOGE ZUR KUNST – Fotos

Vom 11.-18. Dezember 2010 fanden fünf öffentliche Proben in den Uferstudios in Berlin-Wedding statt. DIALOGE ZUR KUNST Platon – Ion László Krasznahorkai – Ein Mörder wird geboren Heinrich von Kleist – Über das Marionettenthetater Regie Judith von Radetzky Musik Kamil Tchalaev Es spielen Mathias Hörnke und Lars Jokubeit (Platon) André Scioblowski (Krasznahorkai) Stephan Maria Fischer … Weiterlesen

DIALOGE ZUR KUNST – Video

DIALOGE ZUR KUNST Platon – Ion László Krasznahorkai – Ein Mörder wird geboren Heinrich von Kleist – Über das Marionettenthetater Regie Judith von Radetzky Musik Kamil Tchalaev Es spielen Mathias Hörnke und Lars Jokubeit (Platon) André Scioblowski (Krasznahorkai) Stephan Maria Fischer und Anja Marlene Korpiun (Kleist) Vom 11.-18. Dezember 2010 fanden fünf öffentliche Proben in … Weiterlesen

DIALOGE ZUR KUNST – Zuschauerkritik

Dialoge zur Kunst am 12.12.2010 Ein kühnes Unternehmen, theoretische, wenn auch dialogisch gehaltene Texte zur Kunst in den Theater-Raum zu stellen. Und…es ist gelungen! Sokrates und Ion fechten einen zähen Zweikampf aus. Am Ende kann man sich vorstellen, dass – wie man sich erzählt – Ion zu denen gehört, die Sokrates den Schierlingsbecher gereicht haben. … Weiterlesen

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